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Welche Ergebnisse und Untersuchungsberichte können Sie erwarten?

 

 

Sehr geehrte(r) Patient(in),

 

Aus dem beiliegenden Schreiben können Sie ersehen, welche Untersuchungen zur Leistungsdiagnostik durchgeführt wurden  bzw. werden können und welche Schlussfolgerungen für Ihr kommendes Training sich dann daraus ergeben. Daneben sind auch Informationen zu verschiedenen Normwerten für die Ausdauerfähigkeit angegeben.

 


 

Sehr geehrte(r) Frau/Herr,

 

Sie waren am  …………. 2007zur Leistungsdiagnostik Ihrer Ausdauerfähigkeit in unserer Praxis.

Von den durchgeführten Untersuchungen und Messungen haben wir mehrere Dateien erstellt, die Ihnen entweder per Email oder auf CD jetzt vorliegen.

 

Ich möchte Ihnen in den folgenden Ausführungen die Dateien etwas erläutern, damit Sie ohne Verzögerung mit Ihrem Training anhand der beiliegenden Trainingspläne anfangen können.

 

Dieser unmittelbare Trainingsbeginn ist ein wichtiger Sachverhalt bei der Überwindung Ihres bisher so kräftigen „Schweinehundes“. Daher also bitte nicht lange Zögern, denn die ersten Trainingseinheiten der kommenden 2 bis 3 Monate sind auch absolut auf Ihr gegenwärtiges Leistungsniveau zugeschnitten, so dass Sie keine Angst auf Überforderung bekommen sollten.

Eher sind diese Trainingseinheiten für den Einen oder Anderen sogar vielleicht anfangs etwas zu leicht, aber dass lässt sich nach 14 bis 20 Tagen nach Trainingsbeginn mit uns besprechen.

 

Jetzt zu den angefertigten Dateien:

 

 

Alle Dateien beginnen mit Ihren ersten 4 Buchstaben des Nachnamens und den ersten 2 Buchstaben des Vornamens sowie mit Ihrem Geburtsjahr.

 

Anschließend folgt die Bezeichnung des Inhaltes der Dateien, also z.B. „BEKG“ für die Datei mit den Daten des Belastungs-Ekg, „Lufu“ für die Dateien der Lungenfunktions-Untersuchung, „Trpl“ als Bezeichnung für die Trainingspläne, die dann noch mit „Lauf“ oder „Rad“  oder in ihrer zeitlichen Aufeinanderfolge mit „1“, „2“ oder „3“ bezeichnet sind.

 

Daneben gibt es noch Dateien mit der Bezeichnung „WinLactat“, hier sind einmal in einer Kurzform und einmal in einer Langform die ausgewerteten Daten Ihrer Herzfrequenz- und Laktatwerte enthalten.

 

Ich gehe jetzt etwas ausführlicher auf den Inhalt der einzelnen Dateien ein:

 

 

1)   BEKG, Belastungs-Elektrokardiogramm des Herzens

 

Die Datei beinhaltet einen Ausdruck der Untersuchungssoftware.

 

 

Als wichtigstes für Sie und Ihr gegenwärtiges Leistungsvermögen erhalten Sie hier die sogenannten Werte PWC130, PWC150, PWC170 und MET. Daneben finden Sie weitere Werte wie

 

 

PWC – physical working capacity

Der PWC Wert ( Physical - Work Capacity ) ist ein Index für die körperliche Leistungsfähigkeit eines Patienten bei einer bestimmten Herzfrequenz.

Um einen genormten Standard zu haben wurden die PWC Werte für folgenden Herzfrequenzen ermittelt:

  • Hf = 130 / min ,
  • Hf = 150 / min ,
  • Hf = 170 / min

Mit diesen Werten wird ausgesagt , welche Leistung ein Patient in den verschiedenen Altersgruppen bei einer Herzfrequenz von 130 , 150 , 170 / min erbringen sollte , um den normalen Standard zu erreichen.

Mit der Zuordnung des Körpergewichtes des Patienten zur erbrachten Leistung wird diese Aussage vergleichbarer .

 

Normwerte für die PWC in Watt / kg KG .

Die mittlere Streubreite liegt bei +- 0,4 Watt

 

Männer

Frauen

pwc130

1,50

1,25

pwc150

2,00

1,60

pwc170

2,50

2,00

 

 

MET -    Das metabolische Äquivalent

Für das MET = metabolische Äquivalent gibt es zwei Definitionen:

1 MET entspricht einem Kalorienverbrauch von 1 kcal je Kilogramm Körpergewicht pro Stunde.

 

Die Intensität sportlicher Aktivität gemessen in MET (metabolisches Äquivalent)

Sportart

MET

ruhig Liegen

1

Golfspielen

3

Spazierengehen

3

Tanzen

3

Hausarbeit

3,5

Tischtennis

4

Walking: 5 km/h

4

Gartenarbeit

4,5

Schwimmen: langsam

4,5

Inline-Skaten: 13 km/h

5

Tennis

5

Fahrradfahren

6

Schwimmen 1.500m/h

6

Tanzen (intensiv)

7

Ski fahren

7

Radfahren: 24 km/h

8

Laufen: 11 km/h

11

Squash

12

Laufen: 14 km/h

14

 

 

2)   Lufu – Lungenfunktion

Die Daten dieser Datei geben Auskunft über die Funktionsfähigkeit Ihrer Lunge meistens in Form eines graphischen Kurvenverlaufes und einiger Zahlenwerte. Diese Messwerte sind nur bei erheblichen Abweichungen von der Norm und für Leistungssportler von Bedeutung.

3)   WinLactat – Analyse der Herzfrequenz- und Laktatwerte auf den einzelnen Belastungs-Stufen des Belastungs-Ekg

Diese Daten stellen das Kernstück der Leistungsdiagnostik in der Auswertung aller Messdaten dar. Für Sie wichtig sind die zweite Tabelle und die Kurvendarstellung der Werte.

 Aus der Tabelle können Sie für die einzelnen Trainingsbereiche, die Ihnen die Trainingspläne vorgeben, die jeweiligen Pulsbereiche entnehmen, in denen Ihre Herzfrequenz während des Trainings sein sollte.

 

 

 

 

4)   Trpl – Trainingspläne

Zu guter Letzt die wichtigste Schlussfolgerung aus Ihrer Leistungsdiagnostik bei uns:

Ihre Trainingspläne für die verschiedenen Sportarten (Rad, Laufen) über die nächsten Wochen und Monate.

Zuerst eine Definition und Beschreibung der Trainingsbereiche mit den für Sie gültigen Pulsbereichen.

 

Dann die Trainingsdaten für jeden Wochentag über ein Zeitraum von mehreren Monaten, meistens dann noch mit einem Anschlussplan für die weitere Zeit („…..Trpl Rad 2“ oder „..Trpl Rad 3“).

 

 

 

In einem bestimmten Zeitraum finden Sie für jeden Tag Ihr Trainingspensum: Im Vordergrund stehen dabei einmal die Trainingsdauer, z.B. 40 min., und der Pulsbereich, in dem sich Ihre Herzfrequenz beim Training bewegen sollte. Dazu benötigen Sie entweder nur eine Uhr mit Sekundenzeiger oder eine Pulsuhr. Anhand des Sekundenzeigers einer Uhr zählen Sie Ihren Puls im Hals- oder Herzbereich über 15 Sekunden mit und multiplizieren die Zahl dann mit 4. Sie haben dann Ihren Pulsschlag pro Minute ausgerechnet (diese Angabe finden Sie zu jedem Trainingstag).

 

 

So genug der Reden und Sätze, jetzt sollten Sie Ihren Trainingspläne tatkräftig umsetzen. Sind Sie noch nicht im Besitz von Trainingsplänen, die genau auf Ihr derzeitiges Leistungsvermögen zugeschnitten sind, dann wäre der nächste Schritt für Sie, sich telefonisch bei uns einen Termin zur Leistungsdiagnostik geben zu lassen.

 

 

Sind Ihnen noch Unklarheiten geblieben, zögern Sie nicht, mich unter frank.nessler@web.de darüber zu verständigen. Wir werden dann versuchen, die Unklarheiten zu beseitigen.

 

Viel Spaß beim Training

Dr. med. Frank Nessler

Facharzt für Allgemeinmedizin

Dierdorfer Str. 161

56564 Neuwied

Tel.: 02631-87050  Mobil: 0177-3060469

Email: Arztpraxis.dr.med.f.nessler@web.de